Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme: Welche Vorhaben stehen an—Reise, Gesundheitsfragen, Umbau oder Energieprojekt? Dazu sammeln wir vorhandene Unterlagen wie Policen, Impfpass, Energieabrechnungen und Miet- bzw. Grundbuchdokumente. Danach legen wir fest, wer in der Familie welche Entscheidungen trifft und wo Dokumente zentral abgelegt werden.
Für Anträge und Fristen führen wir eine einfache Übersichtstabelle mit Status, benötigten Nachweisen und Ansprechstellen. Wir prüfen, ob Ausweise gültig sind und ob Vollmachten nötig werden könnten, etwa bei längerer Abwesenheit. Bei Förderthemen notieren wir zusätzlich, ob der Antrag vor Maßnahmenbeginn gestellt werden muss.
Vor der Reise klären wir gesundheitliche Vorbereitung und Beratungsmöglichkeiten unterwegs. Wir planen Reiseimpfungen und einen Gesundheitscheck abhängig von Zielgebiet, Reisedauer und Vorerkrankungen und dokumentieren relevante Befunde für den Notfall. Für telemedizinische Beratung unterwegs prüfen wir, welche Services die Krankenkasse oder der Anbieter abdeckt und wie Rezepte oder Arztbriefe bereitgestellt werden.
Beim Versicherungsteil vergleichen wir Leistungen statt nur Beiträge, besonders bei Reiseversicherungen. Wir achten auf Selbstbehalte, Ausschlüsse (z. B. Vorerkrankungen), maximale Reisedauer sowie Assistance-Leistungen und Notrufnummern. Außerdem prüfen wir, ob Kreditkarten- oder Hausratpolicen bereits Reisebestandteile enthalten, um Doppelversicherungen zu vermeiden.
Für rechtliche Grundlagen halten wir die wichtigsten Dokumente aktuell und verständlich abgelegt. Wir verschaffen uns einen Überblick über Erbrecht-Grundlagen, insbesondere wer ohne Testament erbt und wie sich Pflichtteile auswirken können. Bei Bedarf planen wir ein Beratungsgespräch bei einer Kanzlei, um Formulierungen und Zuständigkeiten sauber zu klären.
Im Arbeitskontext prüfen wir, welche Unterlagen bei Reise, Krankheit oder Änderungen am Wohnort relevant werden können. Wir halten arbeitsrechtliche Grundlagen für Beschäftigte bereit, etwa zu Arbeitsunfähigkeit, Urlaub, Dienstreisen und Erreichbarkeit. Wenn Sonderfälle auftreten, sammeln wir Fakten (Verträge, E-Mails, Zeiten) strukturiert, bevor wir juristischen Rat einholen.
Für das Energieprojekt starten wir mit einer technischen und wirtschaftlichen Vorprüfung der Solaranlage für das Einfamilienhaus. Wir ermitteln Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, Zählerkonzept und den eigenen Verbrauchsverlauf, um die Anlagengröße realistisch zu wählen. Parallel notieren wir, ob Solarstrom für Warmwasser sinnvoll integrierbar ist, etwa über einen Heizstab oder eine Wärmepumpe mit geeigneter Regelung.
Beim Batteriespeicher bewerten wir den Einsatz nach Lastprofil und Zielsetzung statt nach Bauchgefühl. Wir prüfen, ob der Speicher eher Eigenverbrauch erhöht, Notstromoptionen liefern soll oder Lastspitzen glättet, und welche Kosten für Installation und Wartung anfallen. Ebenso klären wir Sicherheitsaspekte, Garantiebedingungen und die Einbindung ins Energiemanagement.
Förderungen ordnen wir in einer separaten Checkliste, damit nichts durch Formfehler scheitert. Wir erstellen einen Photovoltaik-Förderung-Überblick mit Programmen von Bund, Land oder Kommune sowie möglichen Steuer- oder Netzthemen. Wichtig ist, Nachweise wie Angebote, Datenblätter und Fachunternehmererklärungen vorab zu sammeln und Einreichwege zu dokumentieren.
Für die energetische Sanierung planen wir die Reihenfolge, damit Maßnahmen sich nicht gegenseitig behindern. Wir prüfen Prioritäten wie Fensterabdichtung gegen Zugluft, Dämmung, Heizungsoptimierung und Lüftungskonzept und lassen bei Bedarf einen Energieberatungsbericht erstellen. Dabei achten wir auf Schnittstellen zur Photovoltaik, damit Stromerzeugung und Wärmebedarf zusammenpassen.
